Die Bauthermografie hat die Hauptaufgabe Schwachstellen im bzw. am Gebäude aufzuspüren. Man unterscheidet zunächst einmal zwischen Außenthermografie und Innenthermografie.

Es gibt leider mittlerweile viele Leute und Institutionen die Infrarotthermografie für wenig Geld anbieten und nur einmal eben von außen Aufnahmen machen und diese zur Verfügung stellen.

In der Regel kann hier davon ausgegangen werden, dass nur Geld verschwendet wird. Denn nur mit Außenaufnahmen kann normalerweise nur ein Teil von Fehlerquellen erkannt werden. Richtig ist es bei der Bauthermografie Innen und Außenaufnahmen zu machen. Die Aufnahmen bei der Bauthermo-grafie werden in der Regel in den frühen Morgenstunden im Beisen des Auftraggebers angefertigt. Zu jedem Infrarotbild wird ein Digitalbild angefertigt, damit später eine genaue Zuordnung erfolgen kann. Nach Durchführung der Aufnahmen werden im Büro die Bilder ausgewertet und bearbeitet. Hier werden durch Feineinstellung die Schwachstellen noch deutlicher dargestellt. Es wird dann ein Bericht, mit den Bilder die Schwachstellen aufweisen, erstellt, wobei auf die Schwachstellen aufmerksam und auch die möglichen Ursachen genannt werden. Teilweise können und werden auch Hinweise zur Beseitigung der Schwachstellen genannt.

Tuer
Undichtigkeiten im Fensterbereich

Bei zweischaligen Mauerwerk bzw. hinterlüfteten Dächern können z.B. bei einer Außenthermografie nicht unbedingt konkrete Aussagen über den Zustand gemacht werden. Hier hilft dann nur eine zusätzliche Innenthermografie. Bei der Innenthermografie werden u. a. die schadensverursachenden Wärmebrücken und Schwachstellen lokalisiert.

Fachwerk
Erkennung von Fachwerk einer verputzten Fassade

Man kann dann gezielt Maßnahmen ergreifen, um den Schaden zu beheben.  Ein besonderes Einsatzgebiet der Bauthermografie ist das Aufspüren von verputzten Fachwerk. Aufgrund der unterschiedlichen Wärmeabstrahlung kann verputztes Fachwerk gut erkannt werden (siehe Bild oben).