Jedes Material das eine Temperatur hat die über den absoluten Nullpunkt (-273,15°) liegt „strahlt Wärme“ aus. Mit Hilfe der Infrarottechnik werden diese Strahlungen sichtbar gemacht. Wie man aus der nachfolgende Darstellung erkennen kann, bewegt sich der Infrarotbereich in einem Wellenlängenbereich zwischen 0,75 und 1000 µm.

Mit Hilfe modernster Kameratechniken werden die Strahlungen aufgenommen und in ein sogenanntes Falschfarbenbild umgewandelt.
Bei der Auftragsvergabe sollte darauf geachtet werden, dass die Firma bzw. die Mitarbeiter über entsprechende Erfahrungen bzw. Qualifizierungen verfügen. So sollte zumindest eine Zertifizierung gem.  EN 473 vorhanden sein. Wenn diese vorhanden ist, kann der Auftraggeber in der Regel sicher sein, dass er qualitativ hochwertige Arbeit erhält. Ein Fachmann weiß, dass gewisse Parameter einzuhalten sind. Hierzu zählt z.B. die Temperaturdifferenz die mindestens 10 Kelvin besser jedoch 15 Kelvin betragen soll. Auch müssen die Parameter in der Kamera jedesmal richtig eingestellt werden. Bei der Bauthermografie sollten grundsätzlich Innen- und Außenaufnahmen angefertigt werden, da Aufnahmen von außen nur teilweise auf Fehlerquellen hinweisen können. Bei zweischaligen / hinterlüfteten Fassaden kann die Fehlerquelle in der Regel nicht genau lokalisiert werden. Fensterscheiben lassen sich zwar thermografieren, jedoch sagen die angezeigten Werte nichts aus, da hier in der Regel lediglich die Reflektionen aufgenommen werden. Die Überrüfung von Fenstern und Türen im Anschlussbereich ist jedoch sehr sinnvoll und zeigt auch des öfteren auf Schwachstellen hin. Diese Aufnahmen sollten jedoch von Innen erfolgen.